Drei Tage Eisenbahn

Hatte mich bei meiner Familie und meinen Freunden gut erholt, sogar 2 kg zugenommen, bei Schensen gibt es halt noch die klassich-analoge Familienfütterung Frühstück-Mittag-Kaffeetrinken-Abendbrot, das ist mein Körper ja gar nicht mehr gewöhnt…..doch nun war in den ersten Diensten so der Wurm, aus völlig unterschiedlichen Gründen, drin, dass ich schon wieder Urlaub bräuchte.

Los ging´s  mit einer Heissläuferortung, habe gleich gesagt, 2 Achse R, das könnte von dem massiven Synchronschleudern in der Kurve nach Günzburg kommen, untersuchen musste ich es natürlich trotzdem – o.B. wir haben halt den Sensor ausgetrickst beim Schleudern. Dann das erstemal zähfliessend einem Güterzug hinterher, “der käme nicht aus der Falte” – O-Ton FDL, später wird es noch von Mannheim bis FFLF stauen oder vor der Einfahrt MH, da war es besonders nervig, weil ich auf der 230 Rennbahn von Ausgburg schon aufgelaufene VSP aufgeholt hatte.

Von Flughafen schicken sie eine Kombi aus 2x KP-Reserve, 13 Wagen mit SW 120, leider puffte die hintere dreimal bei Zugkraft den HS raus, machte aber eh nichts mehr, da ich vor Rollenberg auf das Gegengleis musste, einen Reseter zu überholen. Meine eigene Trittstufenstörung war da schon wieder vergessen.

Mein einzigster planmässiger Zug die Tage war der kurz vorm Streikbeginn in Frankfurt Flughafen losfuhr, vielleicht waren da ein paar ErstBahnfahrer drin, da klappte alles.

Am dritten Tag geht schon bevor ich in der Arbeit bin alles schief, Wintersalzlauge ist durch die Donnersbergerbrücke gesappert und hat einen Fahrleitungsisolator durchgelaugt – grosser Buff, die S-Bahn im Notbetrieb = 100% Arbeitswegszeitverlängerung, nur pünktlich durch vorheriges gucken im PC zu rechten Zeit.

Um meine Lok im Haus zu holen, lasse ich mir ein Trambahnticket geben!

Als ich schon las, SW mit 1116 ankommend aus MSZ zusammenbauen, mit Prellbockführer durchschalten, ahnte ich schon, da wird der Wurm gleich durchgucken, erkannt haben sich sich noch, dann aber nur noch ?????, Anzahl Busteilnehmer, hinundher bis zum Puff des Slave, gleich abrüsten lassen, das Handling dann in TS für mich nur noch Routine…..Hatte ich schon erwähnt, das es in Stuttgart derweilen ein kleines Feuerchen gegeben hat? An Pünktlichkeit war schon lange nicht mehr zu denken, Personalwechsel in Esslingen….na ja, ausser bei meinem Zug, weil da die Füherin aus Stuttgart erstmal ein Erdschluss HBU 3 brücken musste und mir dann mit 60 Minuten VSP 50 % Leistung anbot, mit der ich noch die Steige hochmusste, auf dem Papier im Rahmen der Grenzlast, bei nieselndem Pisswetter, Beten, Dauersand, 15km/h – in Ulm dann “Kühlung” Drehgestell 2, das wäre es gewesen, nach zwei Minuten lief es wieder, ab da nur noch mechnisch gebremst, die 110 den Berg runter zu halten, war wohl ein bissel viel für das eine Drehgestell.

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2 Antworten zu Drei Tage Eisenbahn

  1. Schenz schreibt:

    .. bei Deiner kräftezeherenden Arbeit lass es uns wissen, wann ich Dir Dein Vesper vorbeibringen soll. Wenn Du so weitermachst, dann brauchen wir erst mal 2 knusprige Vögelchen um auf Dein “Normalgewicht” zu kommen, Es wird schwer werden, da dann noch was draufzupacken, um Dich mit “Vorsprung” wieder zu entlassen ….

  2. C.S. schreibt:

    ich sehe, ich muss hier wirklich wieder täglich reingucken … man verpasst sonst echt was ;)

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