n-tv mobil: Jutta Müller – Trainerikone des DDR-Eiskunstlaufs

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Unsere Leute in Berlin

Newsletter der Bayern im Deutschen Bundestag

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Auf Geschossteile achten!

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Das reinstoff in den letzten Zügen

Also wegen mangelnder Auslastung schliesst dieses zwei Sterne Restaurant sicher nicht, zum Samstagabend volle Hütte. Aus gastronomischen Fachgesprächen mit dem Toppersonal des Hauses habe ich aber erfahren, so schön der Gastraum auch ist, hinter den Kulissen ist alles sehr beengt, Kühlraum fehlt, Weinkeller mager, Küche winzig – klar es ging 10 Jahre, aber nun wo der Pachtvertrag ausläuft will sich unser gebürtige Leipziger David Achilles neu orientieren. Das Personal hat auch in der Liga keine Angst ruckizucki einen neuen Arbeitsplatz zu finden.

Mir als Einzelgast wurden Wlancode oder Zeitschriften angeboten, was lieb ist, aber die Smartphonegeilis an meinen Nebentischen haben mich eher genervt, ich hatte meines an der Gaderobe gelassen. Wollte die Atmosphäre einfach so geniesen, traditionell und auch nicht im Pullover, wie so manch andere Gäste. Ich habe lieber die vier Stunden – neun Gänge lieber mit Gesprächen über Wein und Gastronomie verbracht, wo das umtriebige Personal immer kurz Zeit hatte, wenn sie ihre Produkte präsentiert haben.

Und es gab so einiges – bei neun Gängen mache ich keine ‚Weinbegleitung, auch von neun Schlückchen kann man ne Hacke kriegen. Die Begleitung war auch aufgeteilt in normal und Kellerbegleitung 12/22 € – und dies verschaffte mir genug Spielraum für eine Sommelierabenteuer Reise – die mit einer Traube der Schweiz begann, die sich schlicht Edeltraube nennt, angebaut von einem deutschen im Grenzgebiet, nennt er seinen Wein einfach Landwein, weil bei der Herstellung Verfahren zur Anwendung kommen, wo man dann zu einem Wettbewerb gar nicht antreten muss – das geschmackliche war trotzdem überzeugend. Mit dem habe ich mich aufgehalten bis zum Hauptgang, also für Hefkloss mit Schnecken, Bonito Eiscreme oder von mir besonders geschätzt, so was auf die Karte zu setzen>>> Kutteln hier mit Aal gemixt.

Alles super wie auch der Hauptgang; Lamm vom Gutshof Polting – Kerbelrübe, Sonnenblumenkerne und Majoran – dazu gab es was aus einem kalifornischen Nebeltal, elegant, mir persönlich aber zu schwach auf der Brust, denn es war zum wiederholten Male extrem deftig vom Gericht her geworden, war das Motto doch auch 10 Jahre reinstoff – WINTERseason.

Die sonst meist als Erfrischung extra servierte kühle Überraschung, war hier ein Extra Gang und nannte sich Orangenblüte – Mohrrübe und Sherry – Wie schon bei den den bekannten Sachen, wie Wirsing und Spinat hat die Karotte natürlich so geschmeckt, wie 1000 mal verdichtet, überragend.

Dann habe ich erstmal wieder eine Weinpause gemacht, um den Cheddar mit Austern einzumehmen – fett und deftig. Zum Schokofinale eine 1985 Riesling Spätlese, vier Jahre vor dem Mauerfall hergestellt und die Süsse war weitgehend gegangen und so blieb nur ein geschmacklich ausgereiftes Erlebnis übrig.

Wasser, was ich nicht trinke, wurde im Gastraum in extra Behältnissen aufbewahrt, auch hier hatte man mit gedacht, um ein perfektes Erlebnis zu schaffen. Nur einmal kam die Sache ins Straucheln, man hatte Weissen Trüffel aus Alba aufgetrieben, der wurde unter einer Käseglocke mir am Tisch präsentiert und war für den zweiten Gang gedacht – als der dann bei mir war, waren aber alle Restaurantfachleute beschäftigt und so hat man mir vergessen, was über die Schnecke zu Hobeln, je Gramm 12 €. Klar hätte ich mich bemerkbar machen können, aber der Hefekloss, drin wohnte das Schneckenfleisch, lebte in einer Wildkräutersosse, die schon soviel ‚Aromen mitgebracht hat, dass ich da nichts vermisst hatte. Konnte ich wenigstens sparen und es ist bei 301,90 € Final geblieben.

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Nun doch noch ein Hauch politisch…..

Bis jetzt war ja die Reise nur politisches Sightseeing, so heute auch am Morgen, wo ich Die Mauer – besucht habe, ein Kunstwerk vom asisi – also klar ein hyperrealistisches Panoramawerk, was er seinen eigenen Eindrücken aus Kreuzberg 36 gewidmet hat. Geboren in Wien, mit persischen Hintergrund ist er über Halle/Leipzig irgendwann in den 80zigern in diesem Kiez gelandet, was weil Mauerrandgebiet, billigen Wohnraum für viele bot und er hat auch damals schon die Mauer von Westseite in seine künstlerische Gestaltung genommen. Seit 2012 steht das Panorama, was auch mit zeitzeugensoundschnipseln Eindruck schafft: „wer unsere Grenze nicht respektiert bekommt kugeln zu spüren“ – frohlockte z.B. der DDR Verteidungsminister Hoffman in 1966.

Von dokumentiertem Zeitgeschehen, ins JETZT und auf die Strasse. Pegida und Compact hatten auf den Platz des 18. März gerufen – benannt nicht nur nach der Märzrevolution, sondern auch nach dem Tag unser ersten freien Volkskammerwahl im Jahre 1990. Da passte es auch bestens, das eine alte Bürgerrechtlerin – Angelika Barbe, den zweistündigen Redereigen eröffnete. Die US-Botschaft hatte auf Halbmast wegen Bush und wir stehen also am Brandenburger Tor, im Rücken der Quatriga.

Nun ist die CDU Mitglied und es wäre wirklich schlimm, wenn der Bundesvorstand der AfD sich hätte durchsetzen können, und ein Auflaufen von Politikern unserer Partei hätte verhindern können, aber so war nicht nur der lancierte Kalbitz da, sondern auch MdB Karsten Hilse – wenigstens die OSTverbände vertreten, spalten, taktieren schadet der patriotischen Sache. Auch der badenwürtische Landesverband war vertreten, mit Frau Dr. Christina Baum

Die Argumente sind den 3000 Leuten natürlich bekannt und wurden auch mit allen Feinheiten genannt. Auch die Dinge, die mich neben dem Migrationspakt so aufregen, z.B. der Wechsel von CDU Harbarth ans Verfassungsgericht – seine Abschiedsworte hatten wir ja am Vortag im Bundestag gehört. Weil wir noch bei Personen sind, „gefeiert“ wurde eine Frau Launert aus der CSU, die als einzige gegen den Pakt im Palarment votiert hat und da ist die noch Mitglied in der Kammer für Migration und Integration der evang. Kirche.

Wenn ich in Berlin auf Demo bin muss man immer die professionalität der Polizei loben, das Häufchen Linke war soweit weggedrängt, dass wir unsere Versammlungsrecht sauber wahrnehmen konnten. Ein bissel ist die Musik von denen rübergeschallt, meine Ohrstöpsel brauchte ich nicht.

„Wir sind Chemnitz“ – haben wir auch gerufen, weil der Compact Chef die Bürgerbewegung dort als zweites Standbein nach Dresden besonders gelobt hat. Mit Kandel ist überall – wurde dann die Rednerliste beendet und unsere Nationalhymne angestimmt. Dann sind auch viele gelbe Westen im Grossstadtdschungel verschwunden.

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Besuch im Reichstag * Sitz des Deutschen Bundestages – Besuchertribüne

Heute der eigentliche Auslöser für die Fahrt nach Berlin, einmal den Abgeordneten von oben bei der Arbeit zu zu schauen. Anreise wieder mit unserem BundespresseamtTourbus und dann einfach nur Glück, dass die Debatte zum Haus & Hof Thema der Alternative für Deutschland – irgendwas mit Migranten und Ausländern – noch in der Verlängerung war und wir so zur Mutter aller politischen Probleme vor Ort waren.

Alle gegen Eine – Liberale verbrüdern sich mit Kommunisten – Hauptsache man kann gegen die AfD wettern und alles verdammen was 6 Millionen Wähler dieser Partei wichtig ist. Die Stimmung ist dabei so aufgeheizt, dass ich mich veranlasst sah, in der Fragerunde unseren Abgeordneten zu fragen, wie man dieses permanente Bashing aushält —> Anwort : die Halten alle zusammen in der Fraktion, man muss sich dem Wahsinn nicht alleine stellen.

Gefragt – rethorisch – hatte ich auch, ob sie Nachschichtzuschläge bekommen, denn am Vortag war die „Tages“ordnung bis 4:20 angesetzt gewesen. Nein bekommen sie nicht, aber es ging dann auch nur bis viertel 1, denn die Redebeiträge werden dann nur noch zu Protokoll gegeben und nicht mehr 1zu1 vorgetragen.

Das war auf der Tribüne auch ein ständiger Besucherstrom, so dass klar war 50 Minuten und keine Sekunde länger, denn dann wollten schon die nächsten rein, aber es war da schon die namentliche Abstimmung, ob eine Protokollerklärung zum Migrationspakt die Bundesrepublik vor Rechstverbindlichkeiten schützen soll …. ich brauche nicht nachzuschauen nach dem Ergebnis, was die Schriftführer festellen, die nicht mit den Stenotypsiten zu verwechseln sind, die im Fünf Minuten Takt ausgetauscht werden, weil das notieren nicht nur der Reden sondern aller Äusserungen von den 709 Abgeordneten gemacht werden, ein Knochenjob nur für ganz Schlaue.

Also wenn da einer von den Linken am Vortag uns Faschisten nennt, schreiben die das auch ins Proktokoll.

Nach der Gesprächsrunde mit unserem Abgeordneten durfte wir dann noch hoch in die Kuppel, aber leider hat uns die Sonne heute verlassen und es war regnerisch und ungemütlich.

Dann noch ein letztes Essen nähe Breitscheidplatz, den sie eingebunkert haben wie blöde, damit das Chriskind auch sicher ist, zumindest dort, an anderen Weihnachtsmärkten ist der Schutz nicht so massiv. Aber ich war nicht drauf * Wetter & Stress * lieber Badewanne im Hotel und „Mittagsschläfchen“- dann ging es mit der U2 gleich in die Deutsche Oper, wo der Wasserschaden behoben war und wieder mit einem üppigen Bühnenbild zum Nussknacker geglänzt wurde.

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Tag zwei unseres großartigen Berlinaufenthaltes

Los mit dem Klassiker einer dreistündigen ‚Stadtrundfahrt. Als alter Berlinhase konnte ich den Fensterplatz an meinen Kollegen abgeben, habe aber trotzdem noch viel gelernt, z.B. Das der Besitzer des Cafe Kranzler eine phädophile Drecksau war. Das bezog sich aber auf das Original, was Unter den Linden stand und hat mit dem markanten Rundbau in Charlottenburg nix zu tun, bis auf den Namen.

Zusammengeschmolzen sind auch wieder die Entfernungen, als ich sah, dass der Checkpoint Charlie – Übergang für Militär und Diplomaten – gleich an der Stadtmitte liegt, also wo auch das Hilton steht, dort befindet sich auch das Assi Panorma zum Mauerbau … wenn ich noch Zeit habe, pflege ich das die Tage noch mit ein.

Essen ist natürlich auf der steuerfinanzierten Reise hochgradig wichtig und so waren wir zum Mittagstisch in der Landesvertretung von Bayern eingeladen. Die im alten Bankenviertel aus Reichsgründungszeiten sich befindet. Lecker und diesmal Bier inkludiert.

Dann wieder Hilton oder der davor liegende Gendarmenmarkt mit Deutschem und Französsischen Dom, viel Zeit war bei den Ausstiegen nicht, so haben wir uns gleich auf die Ausstellung zum Parlamentarismus NS-SED Zeit fokusiert – Eintritt frei auch für alle anderen Bürger. Direkt über 5 Etagen im Deutschen Dom.

Dann wurden wir im Bundesgesundheitministerium empfangen – lebhafte Diskussion und Kennenlernen des Gesetzgebungsverfahren. Hauptsitz mit halbe/halbe ist noch Bonn.

Dann Zeit zum Bummeln in den Hackischen Höfen und wieder gutes Abendessen im Kreis unserer Reisegruppe, die ich dann Richtung Hilton Pool verlassen habe.

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