NY Day ONE

Man hätte nun immer mit dem Taxi fahren können, doch um die Stadt in ihrer Gänze aufzunehmen, musste der eingeplante Subway-Day sein. 7 Dollar kostet das Tagesticket und mit ein bissel Hilfe haben wir das am Automaten rausgelassen.
NY ist nun nicht der rausgeputzte Miniort sondern ein Maloch von Stadt, an jeder zweiten Ecke eine Baustelle, Verfall seit der 100 Jahre alten Hochzeit sichtbar. So sieht´s auch unter der Erde aus. ERstmal steht da unten drin die Luft bei ca. 35 Grad, während oben ideale Stadtbesichtigungstemperaturen von 25 Grad herrschten. Und einen gepflegten Eindruck hinterlässt das Ganze dort nicht, aber seit
Giuliani 1994 seinen Kampf gegen das Verbrechen aufgenommen hat, ist es dort sicher und den Prenzelberg habe ich ja auch überlebt.
Unser erstes Ziel war die Brooklyn-Bridge anspaziert von der Brooklyner Seite, heisst die Station dort "High Street" und man kann wohl direkt aus der U-Bahn Richtung Brücke gehen, was wir aber verpasst haben, aber so automatisch an einem Diner fürs Frühstück vorbeikamen. Nach dieser verschwenderischen Portionsgrösse hat MUM, am ganzen Tag nichts mehr gegessen……
Die Beschreitung der Brücke bis zur Hälfte auf Manhatten zu – ein absoluter Touri-Knüller. Ganz entspannend dagegen unser Besuch im Botansichen Garten zu Brooklyn, der perfekte Kontrastpunkt zum Manhattenwuhling am Nachmittag.
Das Skysrapermuseum bot nun nicht soviel, genug Gelegenheit für einen Spaziergang. Was man aber in dem Museum gut verstanden hat, welche Wunde die Vernichtung der Türme  in die Stadt gerissen hat. An der Baustelle herrscht im Fundamentbereich schon heftiges Treiben bis 2012 soll dort der Freedoms-Tower in den Himmel ragen.
Dann schnell ins Hotel und dann mit dem Taxi ins Lincoln Center, wo neben der Met-Oper auch die Philharmoniker der Stadt spielen. In der Avery Fisher Hall (sehr interessanter Artikel) hörten wir Tschaikowski. Im Gegensatz zu dem wiki-Artikel hielt ich die Akustik für das beste was ich je gehört habe, Investitionen in eine Modernisierung sind aber nach über 40 Jahren in der Infrastuktur – Toiletten etc. dringend notwendig.
2700 Gäste strömen raus und wir bekommen trotzdem unser Taxi – ich glaub wir sind New Yorker und auch völlig müde nach dem vollen Tagesprogramm

Über 360hcopa

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2 Antworten zu NY Day ONE

  1. frische Prinzessin schreibt:

    Wir waren 2007 im New York City Fire Museum. Da hat man den Schmerz, der durch die Vernichtung der zwei Türme entstand sehr genau gespürt. Das war Gänsehaut pur. Dann hat uns noch eine Feuerwehrmann, der damals mit dabei war, durchs Museum geführt, das war wirklich dramatisch, was da abgelaufen sein muss.

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