Hohe Kiste (1922m)

Nach Rampoldplatte, Kramer & Pleisenspitze(alles mit Andi) ist das nun schon meine vierte Tour. 8:50 falle ich in Oberau aus dem Zug und der Föhn muss mir wohl in den Kopf fahren, ich wusste noch es ging am Golfplatz vorbei und war gut ausgeschildert. Instiktiv zieht es mich aber Richtung Clubhaus, was genau verkehrt ist, man muss weiter richtung GAP gehen.
Wenn du die golfschuhe im Keller hast, gehörst du dazu, der Greenkeeper gab mir die Erlaubnis quer über den Platz zu gehen. Und wo die Ballerinas mit ihren softspikes übers Grün tänzeln, pflüge ich mit meinen schweren Bergschuhen durch & träume vom "GolfFlight 122" und muss sagen das Tee zum 12 Loch mit blick auf das Zugspitzmassiv sollten wir mal spielen.
Heute bringt mir das aber erstmal 40 Minuten Umweg……und das bei der Hitze!
Das Weilheimhaus ist schon zu und ich frage mich, was mich als junger Mensch getrieben haben muss, noch auf den Krottenkopf zu gehen, wenn mein Ziel doch ganz wohl anders liegt. 1 Uhr ist es erreicht. 17 Uhr 20 den Zug sollte man doch wohl packen. Oben in der Eschenloheferrata kommt die Sonne nicht hin und so liegt dort Schnee, was dieses steile Stück zu einer Herausforderung macht, ginge es länger, hätte ich die Grödeln rausgeholt.
15.45 erreiche  ich ohne Hetze den Ortsrand, gleich quer über den Acker, wird es noch einen Zug eher.

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3 Antworten zu Hohe Kiste (1922m)

  1. Bärchen schreibt:

    ich schätze mal, man braucht auch min.36 Hcap………….wird schwer werden……wenn man es dann mal hat, bleibt es dann so, oder muß man es jedes Jahr neu verdeidigen???

  2. Master schreibt:

    Ähm, Krottenkopf ist ein Umweg? Der liegt genau am Weg und ist definitiv lohnender als die Hohe Kiste. Gut, dass ich nicht dabei war, dein Bericht klingt wieder nach Stress und Gehetze und am Berg suche zumindest ich, dass Gegenteil davon.

  3. C.S. schreibt:

    Sehr löblich, das Du auch so spät im Jahr die letzten schönen Tage noch zum Bergwandern nutzt. Wirklich beneidenswert, ich plage mich derzeit eher mit Umzugsaufbauten ab ^^

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