Der Geheimtipp

Nun hat die Saison für mich nun einmal begonnen, da ging es auch mit der mentalen Antiphatie gegen diesen Sport, ganz im Gegenteil, ich war froh, dass ein schöner Tag bei meinen zwei Freien dabei war.
Bahn nach Griesen in mein Geheimtippgebiet, man muss den Bedarfshalt auslösen, damit man rauskommt, ist sofort am Berg und wird einsam dahin wandern können, mit wieder romatischen Pfaden und grossartigen Aussichten.
Mein online Kontigent war schon erreicht, so konnte ich nichts gross planen, ich wusste nur, da links neben dem Frieder ist noch ein Gipfel, wo ich mal hoch muss und dort wo es rein gefühlsmässig von der Fahrstrasse abgehen soll, steht dann auch dran: Schellschlicht. Der Weg teilt sich dann noch mal mit dem gleichen Ziel, 252 rechts bin ich gegangen und würde die Tour auch wieder so tun.
Wenn man denkt, man hat es gleich, offenbart sich noch der weite Weg:
Und ich habe erstmal Schatten gesucht und Rast gemacht.
Im weiteren Verlauf kommt man an eine Stelle, mit Steinabgang, die einfach zu queren ist, aber geht man gerade versteigt man sich und spätestens, wenn man das Band aus Latschenkiefern sieht und fragt, wie man da durch kommen soll, weiss man man hätte an der Stelle absteigen müssen. Ich habe natürlich erstma versucht da oben irgendwie weiter zu kommen bis zum Zustand, wenn die Wand dann auf der anderen Seite 90 Grad abfällt und ich hier wieder runter muss, könnte es brenzlig werden. Insgesamt mind. 10 Minuten vertrödelt.
Dort wo es abi ging, gehts natürlich auch wieder aufwärts, um die 2053m zu erklimmen und es war für mich dann echt zäh, mit ersten Wadenkrämpfen und nun auch noch der Zeit im Nacken, denn die ist bei allen Touren hier das Problem. Durch den Zwei-Stunden Takt der Aussenfernbahn, steht man bei normalen gehen eine Stunde am Bahnhof und wenn ich alleine bin, versuche ich natürlich das ganze zu schaffen, aber in nur nun noch 1:50 Absteigen, wenn ich 3: 20 für den Aufstieg gebraucht habe?
Oben sieht man die 251 wegtour über den Grat, so kommt man zu einer schönen Runde.
Durch das Versteigen schaffe ich bei aller Hetze (Training) es aber nicht, was dann 2 Stunden warteZeit auf den Zug macht.
Aber man ist ja nicht aus der Welt, ich hatte mein Piece of Crap dabei – also Internet und 30.000 HC-songs und bin in den Imbiss. Das Wirtshaus Zum Hirsch hatte zwar auf, war aber wie ausgestorben, auch kam niemand, als ich mal reinschaute, weil ich mich schon gerne etwas frisch gemacht hätte.
Geld für Essen ausgeben, war zwar nicht geplant, aber die Zeit ging schon rum und ich habe dann auch noch die rasante Bewölkungszunahme mit FuckinFrisch mitgenommen.
 
 
 

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