Golfen – die Schlossguttour

wpid-20150528_085636.jpgBeginnen möchte ich mit dem Bild, was wiedermal zeigt, Deutschland ist schön und reich und wohlhabend, das ist 1/4 unseres Wertstoffhofes hier im Münchner Westen, grosszügiger kann man so eine Anlage nicht aufziehen. Ich musste meinen alten Staubsauger entsorgen und wenn ich einmal so einen Sonnenauto habe, klappt das gleich. Das Verdeck blieb aber noch geschlossen, weil ich noch Hörbuch in der Morgenfrische hören wollte. David Nathan übertraff sich wieder selbst, als er in der Interpretation von Stephen Kings Revival das Finale vortrug, schon die Feinheit, die Veränderung einer Stimme nach mehreren Schlaganfällen auszuprägen – es wurde immer zittriger – der Mann kann`s!!!!

A 99 war wieder Stau, wie am Morgen davor, aber heute musste ich in die andere Richtung und ab der A 96 bin ich dann auch die parallel laufende „Altbautrasse“ gefahren. So erreichte ich dann die Gräfin von Igling, na zumindest deren Schloss, auf dem sie noch wohnt, in ihrem Schlosspark hat sie aber in den 80zigern einen 9-Loch-Platz einbauen lassen. Es gab  60 Driving Rangbälle für 2 Euro, ich war also schon tot, bevor ich an das Tee 1 schritt, wo ich nicht wusste, wie ich mich positionieren sollte, wohin ich zielen sollte, denn das ist eben der große Unterschied zu gestern. Entweder man hat ein Stück flaches Land und sagt einem Golfplatzarchitekten mach mal was schönes oder man hat schon eine lebendige Landschaft, wo sich eben der Golfplatz einfügen muss. Beide Varianten können sehr schön sein, ich fand den Platz in Igling richtig gut, auch wenn er natürlich herausfordernder ist, als ein Designerplatz, wo ich unter umständen jeden Ball finde, wo ich nicht so schmale Bahnen habe, das einem Hören und sehen vergehen, möglichst noch mit Gefälle/Steigung, wie hier. Meine grösste Sorge war auf die Grünqualität gerichtet, vom BMW international Open Platz auf wuschlige Dorfgrüns? Aber auch hier bin ich nicht enttäuscht wurden, topqualität. Negativ: Greenkeeper haben weiter gemäht, als man spielen wollte, normal unterbrechen sie kurz ihre arbeiten, damit man sich konzentrieren kann und es ging halt recht locker zu, da ist gleich mal eine Dame vom Parkplatz direkt auf den Platz gekommen und hat sich in die Flightabfolge eingereiht, ich musste ja einmal durchlassen, weil ich so langsam war und plötzlich, war „Stau“ vor mir.

Das Spielergebnis war nicht so berauschend, aber es hat mich nicht gestört, es war ein super Ausflug auf den zukünftigen Heimatplatz eines Kollegen, der sich leider noch „warmspielen“ will und somit noch nicht mit dabei war, so musste ich auch mein Mittagsbierchen allein einnehmen. 13 Uhr fertig, Sonne lacht, Blende acht,    ne, Cabrio auf&auf  ins Allgäu, ich hatte mir noch einen 9-Loch Platz rausgesucht, wo ich mit meiner Greenfeecard 10% off bekomme. Am Rande der belebteren Gegend um Kempten liegen, war auch Schlossgut Lenzfried eine Reise wert, wunderschöne Fernblicke in die Alpen, Platzcharakteristik wie oben beschrieben, an der „17“ schwanden dann meine Kräfte, aber insgesamt hat das Spiel grossen Spass gemacht. Bilder davon gibt es die Tage nun erstmal Schloss Igling.

 

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2 Antworten zu Golfen – die Schlossguttour

  1. VivaLaVida schreibt:

    Einfach nur TOLL 🙂 sowas muss ich auch mal machen

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