Mein tägliches Gespräch zum Flüchtlingsdrama

Ich wollte eigentlich heute nicht darüber sprechen, war einfach nur „tot“, 3:28 angefangen, sass ich kurz vor 7 wartend am Bahnsteig, zwischen zwei Arbeiten, waren nur 20 Minuten Verschnaufpause, da lohnt der Besuch im HQ nicht, aber es war ein Kollege der mich angesprochen hat, einer der so einen „Ventil ablassen“- Zug aus Ungarn am Montag gebracht hatte und eben einfach mal über seine Eindrücke sprechen wollte. Ausgelöst hatte das Gespräch die massive BuPol-Präzens , die nun in München HBF bereit steht.

Wir haben dann noch ein Gespräch geführt, wo wir genau die Argumente des gesunden Menschenverstandes, die auch hier den Blog in den letzten Tagen gefüllt haben, ausgetauscht haben. Seine Angst vor eingeschmuggelten IS-Kämpfern, und es kommt auch immer wieder der Gedanke, wenn er selbst in er Lage wäre, hätte er auch die Flucht eingeschlagen. Das wir die Flüchtlinge aber in diesen Dimension als Gesellschaft nicht verkraften können, war auch ihm ganz klar.

Ich musste ihm darauf hin mitteilen, er sei ein Nazi, denn das war ja die Quickessenz von Maischberger am Vorabend: AfD=NPD und wir zündeln, da hat  das linke Establishment, und ich benutze bewusst den Begriff links, wenn sie mich nach rechtsaussen drängen, keinen Zweifel daran gelassen. Sechs gegen einen, das hatte schon Klasse. Der Begriff „unkontrollierte Massenzuwanderung“ – wäre fast auf dem Index gelandet. Aber jetzt fangen wir ja wieder an zu kontrollieren, Brenner als Beispiel, Massen stehen aber immer noch bereit.

Noch ein paar neue Gedanken von mir, sollte sich die AfD als wirklich radikal und gewaltverherrlichen entpuppen, werde ich die Partei natürlich wieder verlassen, momentan bin ich auch noch nicht drin, warte auf meine Unterlagen, aber im Moment zeigen sie mir in der demokratischen Auseinandersetzung die richtige Heimat.

Wenn die Flüchtlinge ihre politische Verfolgung hintersich gelassen haben, wenn sie also die Türkei, Griechenland bzw. Ungarn erreicht haben, sollten sie doch eigentlich in Frieden ihr Lager aufschlagen können, ist nicht doch ein wirtschaftlicher Grund, ich will an den größten Honigtopf,  warum sie nach „Germany“ rufen?

Warum habe ich in meinem Sars/Vogelgrippe/Ehec- Notfalllager keinerlei Geld deponiert? Ich wäre ein schlechter Flüchtling.

 

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Eine Antwort zu Mein tägliches Gespräch zum Flüchtlingsdrama

  1. C.S. schreibt:

    Bin heute mit dem aus Budapest kommenden 172 gefahren (Laufweg über Prag), dort ist weiterhin alles ruhig. Slowakei und Tschechien kontrollieren konsequent. Was die Bedenken des Kollegen bzgl. IS angeht: ja, die teile ich – allerdings ist das ein Punkt, den geschätzt 95% der Deutschen bis heute noch gar nicht kapiert haben …

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