Offener Brief an meine Bundesvorsitzende

Sehr geehrte Frau Bundesvorsitzende,

in Ihrem Beitrag „Es ist unverantwortlich, 60 Millionen Bürgerkriegsflüchtlinge nach Deutschland einzuladen“ nennen Sie klar die „Zielmarke“ der Bundesregierung. Sollten wir als Partei, das „wir“ schreibe ich als stolzes Neumitglied, nicht auch so eine „Zielmarke“ entwickeln, gerne auch über die gesamte Zuwanderungsproblematik, denn am Schluss ist es nur wichtig, ob wir den einzelnen Bürger hier in der Gesellschaft integrieren können oder nicht. Nur noch 10 % der Flüchtlinge waren im August lt. BAMF Wirtschaftsflüchtlinge vom Balkan, dass heisst im Umkehrschluss, die Zahl der berechtigten Asylbewerber ist im Moment so hoch, das ich ausschliesse, das wir das als Gesellschaft bewältigen können. Asylbewerber sollten natürlich primär die Möglichkeit erhalten in unser Land zu kommen, aber auch diese Zahl muss einfach begrenzt sein. Eine Grundgesetzänderung ist dafür notwendig.

Für die „Zielmarke Zuwanderung“ ist auch nicht zu vergessen, die Freizügigkeitsreglungen in der EU selbst. Als Beispiel, Quelle: Konferenz der Alfred Herrhausen Gesellschaft – Denk ich an Deutschland 2015, die verschärfte Zuwanderung von Armutsflüchtlingen aus Rumänien und Bulgarien in den Stadtteil Neckarstadt-West in Mannheim.

Also aus den Zahlen Asylbewerber, Wirtschaftsflüchtlinge, EU-Freizügigkeitsreglung sollte eine Zahl gebildet werden. Wie hoch die nun sein soll? Vielleicht nehmen wir als Anhaltspunkt den demographischen Faktor, wo davon ausgegangen wird, dass wir 300.000 Ausländer zum Ausgleich der Bevölkerungsentwicklung bräuchten. Vielleicht haben schlauere Köpfe auch noch andere Gedanken dazu.

Die einfache und logische Formel „Wir können nicht alle aufnehmen“ sollte in eine Zahl gegossen werden, wo unser „alle“ ist.

Mit freundlichen Grüssen

 

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Eine Antwort zu Offener Brief an meine Bundesvorsitzende

  1. 360hcopa schreibt:

    Aus der Berliner Zeitung: Darüber müsse offen gesprochen werden, fordern die Kommunalvertreter. Nicht jeder freilich ist so hemmungslos wie der Duisburger SPD-Oberbürgermeister Sören Link, dessen Stadt neben 4000 Flüchtlingen auch 12.500 Rumänen und Bulgaren beheimatet. „Ich hätte gerne das Doppelte an Syrern, wenn ich dafür ein paar Osteuropäer abgeben könnte“, sagt Link. Da guckt selbst Gabriel für einen Augenblick erschrocken.

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