1x Angespuckt, 2 x die Nationalhymne gesungen

„Auch die großartigste Demo, beginnt mit einem Logistikfehler“

Mao Gaustorch

Und der lag am Samstag darin, dass der Treffpunkt Neptunbrunnen/Rotes Rathaus nicht mehr aktuell war. Drei Tage vorher war er vor das Radisson Blu gelegt wurden. Warum hatte ich am Freitagnachmittag gesehen, wo ich mit meiner Mutti ins Nikolaiviertel spaziert bin. Zum Einen gibt es die Baustelle der U-Bahn vom Adlon zum Alex und am Brunnen selber war wegen Weihnachtsmarktaufbau schon abgesperrt. Der neue Treffpunkt war aber nicht mehr kommuniziert wurden, sprich Zugereiste hatten Probleme zu uns zu kommen und wurden von den Linksfaschisten schon am alten Treffpunkt tätlich angegriffen, es galt ja erstmal hinter die Polizeiabsperrung zu gelangen.

Ich selbst hatte im Radisson Blu mein Quartier gehabt, konnte direkt vom Eingang zum Sicherheitsbriefing für die Ordner gehen, was 11:30 vom ehemaligen Polizeichef von Berlin-Mitte abgehalten wurde. Wenn man dem zugehört hat, stand einem nur noch das Wort „Totaler Krieg“ im Gehirn. Ich schmächtiges Männel habe in meinem Leben noch nie Gewalt gegen andere ausgeübt und habe mich nicht gemeldet, als es darum ging zwei Zugriffstrupps zu bilden, die die Bühne und ihre Redner schützen sollten, mit einem robusten Mandat so zu sagen, die anderen sollten aber auch im Zweierteam agieren, damit einer einschreiten kann, der andere die Staatsgewalt um Hilfe holen. Hier ging es um eingeschmuggelte Antifa und deren Störpotential. Viermal habe ich versucht einen Partner für diese Aufgabe zu finden und den, welchen ich dann gefunden habe, werde ich in der Folge hassen, wie ich selten Menschen in meinem Leben gehasst habe, er hat sich nämlich verkrümmelt…… am Anfang noch mit Ansage, er käme dann wieder, das war noch vor Veranstaltungsbeginn 13:00 und einmal kam er noch zu mir, als er sich über Ohrenschmerzen beklagt hat, weil er sich genau vor die Box gestellt hatte – was für ein Vollpfosten! Und so kann ich froh sein, das es keine internen Störenfriede in dem Demonstrationszug gab, wir sind eben die lieben rechten! Es gab auch keine unerwünschten Parolen, Plakate, Fahnen und ähnliches, für all das waren wir Ordner ja zu ständig.

Von den ersten Reden von Stroch und Gauland habe ich gar nicht soviel mitbekommen, weil ich hinter der Bühne stand und ich mehr mit aufmerksamen gucken beschäftigt war, die Polizei hatte die Absperrungen an der Spandauer Strasse, aber es kamen von dort ja immer noch Demonstrationsteilnehmer. Von Storch halte ich eh nicht für eine begnadete Rednerin, den Gauland mit seinem „Am deutschen Flüchtlingswesen, soll die Welt nicht genesen“ fand ich stilistisch eher grenzwertig, aber meine Mutti, vom Balkon des Hotels lauschend, fand den zum Beispiel sehr gut in seinen Aussagen.

Dann ging es los mit „spazieren“ und der Polizeichef a.D. hatte gesagt, wir kommen keinen Kilometer weit und die Abschlusstribüne am Hauptbahnhof werden wir nie erreichen, da kannte er aber die aktiven Kollegen schlecht, komplett war Unter den Linden bis dahin abgesperrt, es wurden Sitzblockaden geräumt, wir bedankten uns mit 1-2-3 Danke Polizei.

Durch die U-BahnBaustelle, wurde der Demonstrationszug immer wieder verengt, zeit für Rufen zu den Linken, der alte DDR-Spruch „Stasi in die Produktion“ war abgeändert „Antifa in die Produktion“, wir durften uns wieder alles anhören, was die Nazi-ich-erschlag-dich-Rhetorik so zu bieten hat. Ein gemässigter Linker, sprach mich am ersten Staupunkt an, was die Kreuzfahne in unseren Nationalfarben bedeutet, ich sagte die kommt von den Pegida-demonstrationen, den geschichtlichen Hintergrund habe ich erst zu Hause recherchiert. Weitere Frage, ob mir klar sei, das auch NeoNazis hier mitmarschieren, meine Antwort, sicher, kann man logistisch nicht unterbinden, irgendwelche verfassungsfeindlichen Aktionen haben sie nicht unternommen und wenn sie hier frei herumlaufen sind es auch keine Straftäter, die gehen bei uns mit und nicht wir bei denen. Schätze es waren so 40 Mann, das die auch eine Ablösung der Regierung wollen und Deutschland ganz sehr lieb haben, ist eben auch freie Meinungsäusserung.

Als Ordner habe ich zweimal eingegriffen, 4 Linke, dankender Weise einer mit Che Guevara Mütze, also leicht zu identifizieren, kreuzten meinen Bereich und erhielten erstmal von einer AfD-Demonstrantin Blumen überreicht, das war nämlich unser Zeichen für eine friedliche Veranstaltung und dafür hat der Bundesvorstand 2500€ ausgegeben. Aber wie es so kommt, schaukelten sich im nu die Diskussionen hoch, wir stehen eben in politischen diametralen Lagern und ich habe weitere Agitationen von unser Seite unterbunden, einig werden wir uns eh nicht und wir wollten doch Gelassenheit ausstrahlen.

Das zweitemal bat ich einen Teilnehmer sich nicht auf die Provokationen der heute-show zu reagieren. Die hatten Ralf Kabelka geschickt und der versuchte nun seine Interviews zu machen, seit die Sendung Herrn Höcke mit Sodomie satirisch „aufgewertet“ hat, weiss man doch, wie linke-staatlich-bezahlte Hetze aussieht.

Emotional war das natürlich ganz ergreifend, die vielen gleichgesinnten Menschen in unserer Hauptstadt und ich habe ja immer mal Posten bezogen und konnte den kilometerlangen Demonstrationszug bewundern. z.B. stand ich bis die nächsten Ordner nachgerückt waren, lange Zeit nah am Brandenburger Tor, weil dort hinter der Absperrung die Linken tobten und ich dafür sorgte, das sich keiner von uns provozieren lässt.

Washingtoner Platz direkt am Hauptbahnhof, wir sammelten uns zur Abschlusskundgebung. Ich hatte leicht über 3000 geschätzt, die Frauke sprach von 7000, also nehmen wir mal die Polizeiangabe als Mittelwert: 5000 Teilnehmer  – und die Frau Dr. Petry kann reden, klasse Rede, ihre Worte zum Demokratieverständnis und Meinungsfreiheit waren wunderbar, ein kurzer Stromausfall, sicher durch die Antifa inszeniert, die Standen ja nur 30 m vor der Bühne entfernt hielt diese Frau auch nicht auf. Dann haben die Deppen noch Zeug geworfen, aber die Nationalhymne zu singen, lassen wir uns nicht nehmen.

Das haben wir dann noch einmal ganz spontan gemacht, weil wir warten mussten, bis die Polizei die Lage im Hauptbahnhof wieder unter Kontrolle hatte. Die Linksfaschisten wollten unsere Abreise verhindern und hatte den Bahnhof gestürmt. Durch die gigantische Mehrstöckigkeit des Gebäude gelang es aber einigen, auf uns von oben runter zu spucken, trotzdem hat die Polizei einen super Job gemacht, 1100 Beamte waren dafür notwendig, gäbe es diese Front nicht mehr, wären wir schon in einer ähnlichen Endphase wie in der Weimarer Republik.

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6 Antworten zu 1x Angespuckt, 2 x die Nationalhymne gesungen

  1. C.S. schreibt:

    Huch. Obwohl ich am Wochenende jeden Tag am Berliner Hbf war (und auch davor) habe ich von der ganzen Aktion nix mitbekommen …

  2. firstbaer schreibt:

    Deine politische Karriere beginnt jetzt, erstmal als kleiner Ordner anfangen, dann die erste Rede halten nach der Quarantäne…bin erstaunt über das Tempo, und gleichzeitig froh, das es in der eigenen Familie solche Patrioten gibt! Der „politische Orientierungslauf“ bis heute war auch recht bunt, welche Farben da alles schon da waren….. 🙂
    Gott schütze Deutschland…welcher denn? Besser: Bürger schützt Euer Deutschland!

    • 360hcopa schreibt:

      Stelle an hand der Kommentare immer wieder fest das es wohl hier ein kleines Missverständnis gibt: die afd Aufnahme Quarantäne hat nix mit der rede zu tun die wollte ich bei der pegida halten und ich habe nur einen zwischenbescheid erhalten dann nix mehr. Wenn ich als Atheist Gott ins Spiel bringen muss sieht man nur meine Verzweiflung auf den Bürger kann ich hier nicht hoffen zwei Drittel Mehrheit und gewaltbereischaft der exekutive sehe ich nicht kommen und das ist das einzige was das land noch retten kann.

  3. Ghost Leader schreibt:

    Es gibt nur einen Gott und Jesus Christus ist sein Sohn und Erlöser der Menschen. An euch beiden kann man leider erkennen was die Drecks-Kommunisten mit Menschen in 40 Jahren Diktatur machen können – Ungläubige. Prinzipiell müsste euch dann Pegida auch am Hintern vorbei gehen…

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