14.2.2000 (4)

Erst weisen noch die ersten neuen Palmenkeimlinge darauf hin, dass die Aktivität schon etwas zurück liegt. Dann wird es schwieriger, aber die den Hang herabfliessende Lava zieht einen magisch an, auch wenn es über äusserst scharfkantige Lavaklumpen geht, man gleich auch mal einbricht. Niemand steckt dort Energie rein, einfach von vor zig Milliarden Jahre strömt aus dem Erdinneren da noch Zeugs raus – eigentlich unfassbar. Zerstörerisch verbrennen die Ströme den Wald der im Weg steht. Es scheint eh die Sonne, doch die Hitze ist immer spürbar, schon die heissen Gase, die in den Lavatubes fliessen und die an eingebrochenen Stellen die Luft zum Flimmern bringen sind Wahnsinn, auch Wahnsinn wäre es, wenn man dort einbrechen würde …….

Eine Stunde verbringe ich im Lavagebiet, ehe ich zurück Richtung Meer wandere, nur begleitet von den Touri-Helis über mir, doch so richtig dran, bin nur ich am Erlebnis. Es dämmert, als ich ein altes Vulkangebiet erreiche, wo ein riesiger Krater nur noch Gase & Schwefel absondert. Irgendwo her muss meine heisse Lava herhommen und wäre es am nächsten Tag nicht so regnerisch gewesen, hätte ich mal einen Hubschrauberflug gemacht, um zu sehen, wo in dieser Zeit die Aktivitäten aus dem Vulkan herausbrechen.

Aber es regnet halt und so verschwinde ich erstmal bei Borders® ein paar Stunden zum shoppen, danach in den kleinen Zoo von Hilo.

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