Freitag den 13. Oktober 2000 (Drei)

Zu A.S. hatte ich mich zu einem ganz normalen Verhältnis bemüht, was mir auch gelungen ist, wie die „Auswertung“ ergab. Ich hatte meinen „Job“ und tanzen brauchte ich ja nun nicht gleich mit ihr. Liegt es daran, dass ich noch 10 % gehofft hatte, sie kippt nochmal in ihrer Einschätzung gegen mich, was sie nicht tat, lag es an dem strahlenden Glück von M. & T. – nach Tagen war mir der Grund für meine Herbstdepression klar, es hatte auch mit dem Ende von A. S. begonnen, aber ich wollte es wahrscheinlich nicht sehen.

Witziger Weise verschwanden die Depressionen endgültig, nach dem sie sich auf das Frauenproblem reduziert hatten, bei einer Wanderung mit Schnecke im Rofan, ich erzählte die ganze A.S.-geschichte und von der Hochzeit und ich konnte wieder voll geniesen diese Tour. Die eingegrenzte Einsamkeit blieb aber und ich habe auch viel versucht, jemanden kennenzulernen, was ein Vogel eben so tut.

Die Verzweiflung und die Einsamkeit liessen mich, mich nun selbst vollends zum Obst machen, darüber möchte ich hier nicht weiterschreiben.

Drei Kontaktanzeigen im www. beantwortet, doch es wird wohl wie immer ohne Erfolg bleiben und ich beginne auch gerade wieder das Kapitel „Frauen“ zu schliessen, da ich mein Leben voll geniese, in dem ich den ganzen Tag tue, was ich möchte! Gelegenheit dazu gibt der Urlaub. Eigentlich war wandern geplant, doch bei meiner letzten Schicht am Brenner musste ich 20cm Neuschnee registrieren – Winter total, auch waren die Prognosen nicht erfreulich und so haben wir versucht einen Mallorca Urlaub für wenig Geld und mit viel Niveau zu bekommen, was aber ein schlechtes Anforderungsprofil ist und am Montag hatte ich dann die Nase voll davon, mich darum zu kümmern – Entscheidung ich bleib zu Hause und gammele mich durch die Zeit nach Lust und Laune und so fix, wie die erste Woche rum war, bereue ich nichts, ich glaube mein erster Urlaub, wo ich nicht verreist bin.

Am Montag war ich erstmal wieder beim Aerobic mit Dirk und im Moment nutze ich sein Heimkino extensiv, während er in Chemnitz ist und seinen Neffen zum Besuch abholt. 12 h schlafe  ich pro Tag und nebenbei tue ich so wichtige Dinge, wie Tagebuch schreiben.

Gleich nach der Hochzeit hatte ich in Chemnitz zwei Tage das Haus für mich alleine. War einmal in Stollberg und 2x im Kino. Mittwoch bin ich dann mit den Eltern im Zug zurück nach München. Ja, echt: nach über zwei Jahren hat es nun mal geklappt, dass sie mich besuchen, da gerade das verfickte O-fest ist, gab es kein Hotel und so war ich froh, dass die liebe Conny die Eltern beherbergte, was auch von den Kosten ein Glücksgriff war – Leider war aber Sauwetter. Schon zur Ankunft regnete es, als wie im Hirschgartenrestaurant draussen unter den „Sonnen“schirmen saßen. Früh bei der Stadtrundfahrt: Regen ! Mittags haben wir meine Wohnung besichtigt, dann IMAX und Innenstadt, Kartoffelhaus. Auch weiter Regen beim Kempi und Besucherpark des Airports, drum nochmal IX, dann Bärenwirt. Samstag dann noch kein Wendelsteinwetter, doch für Herrenchiemseeausflug langte es schon, ich bin nicht mit übergesetzt, sondern nur die Eltern & Conny, derweilen habe ich einen Aktionär durchgeschmöckert. Ohne Staus rein und raus mit MAZDA 626. Am Abend dann Wernecker Hof, sie haben sich über das „Besondere“ gefreut. Früh bereite ich für ihre Freunde Frühstück und sie sind dann weiter zum Gardasee.

 

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