21.8.2001 Teil 3

Zum Thema Frauen: Vor NZ hatte ich in der SZ nochmal eine Annonce, aber es ging mir schon damals mehr darum, die Reisekosten zu drücken, weniger jemanden kennenzulernen. Nach fast 33 Jahren ist das zu nervend. Ich habe innerlich akzeptiert, dass ich zu Jenen meiner Generation gehören werde, die übrig bleiben. Gerade in  den letzten 3 Jahren habe ich mich so erniedrigen lassen & auch selbst zum Obst gemacht, das geht auf eine Kuhhaut mehr. Sicher, die ganzen Aktionen von denen auch dieses Büchlein berichtet, waren zum damaligen Zeitpunkt, das was ich gefühlt hatte, das was ich tun musste und sich einzugestehen, das man zu unattraktiv ist, ist eben ein langwieriger Prozess. Es ist nicht nur die äussere Attraktivität, sondern auch Attraktivität in Bezug auf mein Leben (Arbeitszeit), die Kompromisslosigkeit bei Freiheit, nicht vorhandenem Kinderwunsch, mangelnde Geselligkeit, Dinge dich ich gern tue, PC & Berge als Beispiel.

Ich habe als mit dem Thema Frauen abgeschlossen, wie ich es schon vor hatte, kurz bevor Conny in mein Leben getreten ist, doch ich glaube damals war es nur Show-Oberflächlich – jetzt habe ich losgelassen!

Wo ich mit der Entscheidung durch war, habe ich mich erstmal unendlich gealtert gefühlt, da ich das Thema ja mit der Pubertät in Verbindung bringe – da wo alles begann. Darauf folgte die Erkenntnis von perfekter Freiheit, keinem Phantom mehr hinterher zu jagen. Ich kann jetzt hier im Zug sitzen, ein süsses Mädchen vor mir und ich denke nicht darüber nach, wie ich es kennen lernen könnte. Das waren doch immer die Gedanken, die einem beschäftigten, sich die Partnerschaft herbei sehnend.

Wenn man damit abgeschlossen hat, bringt dies innere Ruhe, zu wissen, es ist nicht mehr mein Bier, was in der „Welt“ abläuft, zu der ich nicht dazu gehöre. Ich habe auch eine Fokussierung festgestellt, auf „mein“ Leben : Arbeit/Hobby. Ich muss aber auch schreiben, trotz das ich diese Entscheidung lebe & verinnerlicht habe, ich oft an diese Entscheidung denke, wie als ob ich mich selbst bestätigen müsste, was ich nicht muss, da ich mich sehr frei & glücklich fühle. Vielleicht braucht man immer was, über was man nachdenkt, vielleicht hilft auch das notieren.

Nach aussen vertrete ich meinen neuen Lebensstyle natürlich, auch HH & B. habe ich informiert, gerade weil ich bei Manu oft Trost gesucht habe, fand ich es wichtig, sie zu informieren, dass ich allein bleibe, z.B. bei der Geschichte mit A.S., da weint auch ein Löwe mal! 

Und wenn mich auf das Frauenthema mich jemand anspricht, wie ein EX-Chemnitzer Kollege, verberge ich nix! 

Das mache ich auch heute nicht , obwohl ich mir denken kann, das Dirk das alles wieder zu persönlich findet, aber das interessiert mich eben alles nicht mehr. Nicht veröffentlicht habe ich kurze Bezüge zu Sexualität und Referenzen zu einem Beziehungsversuch den ich eh hier nie thematisiert hatte – es gibt also auch bei mir dirty little secrets – LOL. 

Advertisements

Über 360hcopa

Siehe Kategorien
Dieser Beitrag wurde unter Aus meinem alten Tagebuch veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s