31.12.2001

Momentan sind wir wieder in der Spassgesellschaft zurück. Die Amis haben einfach alles platt gebombt und auch wenn sie den Bin Laden noch nicht in Persona dingfest machen konnten, ist die Stimmung wieder recht gut. Ein vereitelter Sprengstoffanschlag im Flugzeug war nur noch Meldungsplatz drei in den Nachrichten wert …. relaxt.

Die Börse ist ebenfalls auf Vorkriegsniveau zurück gekehrt und die Planungen gelten schon für die Zeit nach der Rezession, die man aber kaum merkt, denn im Weihnachtsgeschäft muss es Umsatzrekorde gegeben haben !?

Spassgesellschaft für mich bedeutet faul an meinem Pool ab zu sickern (KempiAirport mit 10ner Karte zu 290,- DM) und den 3er gerade zurück zu Sixt gebracht zu haben, war zwar mit 850,- DM recht happig – Winterreifen gingen extra ! – war aber logistisch wichtig, denn ich habe mein Tonstudio in die A. Villa gebracht. Mein Urlaubsort 2002, daheim bei meiner lieben Familie. Wir haben schön Weihnachten gefeiert am 23.12., wo alle abends Zeit hatten. Und es war eine weiße Weihnacht und was für eine – 50 cm. Jeden Tag eine 1 h mit Bärchen Schneeräumen. Dann habe ich nebenbei auch das zweitemal gekocht – macht immer Spass mit Manu als Küchenhilfe, meine nächste Herausforderung – Leberwurstauflauf!

Plätzchen backen, Weihnachtsbaum schmücken, Bowling mit Vati, English üben mit Mutti – meine liebe Familie, habe ich mir auf der Rückfahrt gedacht in der Nacht vom 23.-24. gut abgepasst, denn dann ging das Scheechaos in die nächste Runde mit festgefahrenen Zügen auf der Strecke Chemnitz – Leipzig. Dirk brauchte am 26. 10 h, am 25. ging wohl gar nix. Bin ich für ihn zum Brenner gefahren – da lief es!

Nochwas zur Familie, die Eltern haben mich auch im November besucht, als Stopover nach Mallorca (übrigens dort Schneechaos), so bin ich auch auf den Poolclub „fit&fly“ gekommen, denn ich hatte sie im Kempi einquartiert, wo wir abends beim leckeren Route 66 – Dinnerbuffet voll durchgeschlemmt haben. Auf ihrer Rückreise hat es nur für ein ibis in der Dachauer Strasse gelangt, was mich von der Grösse an einen modernen Knast erinnerte. Das Programm: Gemäldegalerie (wegen Spitzweg) Schack, Dallmayer (logo), Bärenwirt (mit Conny – da hat sie immer Zeit), Viktualienmarkt (incl. Sedelmayer), IMAX (für dad only), Dresdener Stollen essen bei mir (im Netz bestellt) und als Höhepunkt: Besuch der Olympiahalle – Lord of the dance, etwas spät entschieden dafür, drum nur noch recht schlechte Plätze (unterhalb einer Surroundbox bei 40.000 Watt – Geldschneiderrei!), war aber sonst schon mitreißend.

Beruflich gab´s sogar noch was neues im Dezember 101 mit N.&D. auf dem Simulator in Aubing, incl. einer Betriebsprüfung – war nicht ohne, bestanden & dann zum relaxen in meinen Healthclub – schön! immer ein bissel wie Urlaub: mit Kempibademantel – eine Stunde auspowern und dann abhängen, das lässt die 53 Minuten S-Bahnfahrt verschmerzen, man kann sich dies aber nur als Bahner leisten! Heute ganz umsonst, letzte Freifahrt genommen, 7 mal darf ich noch ab morgen – dem neuen Jahr!

Da geht es auch mit dem Euro los, was ich als Dreiländermensch begrüsse, verinnerlicht habe ich es aber noch nicht, dies merkt man an der ständigen Umrechnerrei, mal sehn wie lange es dauert. Geleistet habe ich mir trotz Konsoliderungskurs bei den Finanzen eine 1 Mbps Standleitung, wobei ich die Telekom verlassen werde und hoffe es geht bald mal los, ich werde schon ungeduldig, zumal N. am 3.1. seinen Schwenktermin hat – sakra!

Allen meinen lieben ganz dringend ein gutes neues Jahr, Kriegsende bei Zeiten, Gesundheit & Moos ohne Ende.

Der Opa

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3 Antworten zu 31.12.2001

  1. C.S. schreibt:

    Sixt? Streiche das bitte, sonst krieg ich Aggressionen^^

    • 360hcopa schreibt:

      ….bei mir gibt’s ja keine Lückenpresse, ein streichen der Wahrheit ist nicht möglich. …. Buchbinder soll aber viel günstiger sein …… Günstig waren auch die DM Zeiten, die genannte 10er Karte müsste heute bei 2 % Inflation per year bei 185 € liegen 240 € muss man zahlen, dies praktische Beispiel deckt sich auch mit meiner Lebenserfahrung, ich kann mir immer weniger leisten.

      • C.S. schreibt:

        ja gut, damals warst Du ja noch viel wohlhabender😀 Aber im Ernst: Ich habe mit Sixt gerade eine sehr schlechte Erfahrung in Israel gemacht, der Beschwerdebrief ist lang …

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