Im Bier liegt die Wahrheit

Bei unserem letzten Altherrentreffen hatte der Hopfen und Malz bei Stelze die Zunge maximalst gelöst und er warf mir vor(und er darf das, er kennt mich als eifriger Blogleser sehr genau), ich sei der grösste Looser aller Zeiten, bei Frauen, Börse & Golf hätte ich versagt. Nun kommt als neues Feld das politische Engagement dazu. Ich habe bei der Wahl genau 0 Stimmen erhalten.

Ich habe damals ihm geantwortet, es kann nicht nur 1. geben, heute möchte ich ergänzen, und der Weg ist das Ziel. Wobei der Weg, mein Leben ist! mit dem ich trotzdem insgesamt, trotz allem Scheiterns, nicht unzufrieden bin.

Begrüsst wurden alle schon am Eingang von einem Mitbewerber, der hier den Blog gelesen hat, denn hier hatte ich angesprochen, dass ich es merkwürdig fand, dass er sich nicht den Wählern online vorgestellt hat. Nach dem Hacken unserer Daten beim Parteitag in Stuttgart hat er aber Abschied vom Netz genommen und verteilte nun so seine Vita und Ansichten gedruckt.

Nach der Streichung des Tagesordnungspunkt für den Ersatzkandidaten, der nur wegen der „Leidlichkeit“ eines Einzelnen aufgenommen wurden war, der dafür auch die Verantwortung übernommen hat, war ich schon dran, denn es ging nach Alphabet. 4:20 Redezeit von 10 vorgegebenen habe ich gebraucht, die ganze Vorbereitung auf Detailfragen hätte ich mir sparen können, denn es gab nur die Frage, ob ich in meinem Beruf genug Zeit für den Wahlkampf aufbringen könnte. Hier hatte ich mir natürlich auch schon was überlegt: „Gegenfrage: dürfen Schichtarbeiter nicht ins Parlament?“ Dazu der Hinweis, dass das Grundgesetz einen wahlvorbereitenden Urlaub vorsieht und den hätte ich dann auch in Anspruch genommen.

Es folgte unser Schatzmeister, dem ich dann auch meine Bedenken bezüglich seines Alters, im letzten Jahr der Legislaturperiode wäre er 75 gewesen, in eine Nachfrage kleidete. Ich weiss nun nicht, ob er nach dem Angriff noch mit mir spricht oder ob es wahlentscheidend überhaupt war, aber es muss doch einfach mal ein Punkt im Leben sein, wo man Ruhestand geniessen sollte, so sieht es auch sicher der normale Mensch an der Wahlurne, dazu kommt noch, der Gegenkandidat der CSU ist 30.

Dann waren zufällig die beiden nicht im Kreisverband verankerten Kandidaten dran, na ja, Typen gibt´s…….gefolgt vom Buchstaben Z, wie Zimniok – und das er dann das Rennen gemacht hat, ist für mich ein leichter  Trost nach meinem eigenen Debakel, denn ich hätte ihn auch gewählt, wenn ich mich nicht eh enthalten hätte, das haben die anderen Kandidaten nicht gemacht. Bei nur 26 Wählern kalkulierten sie wohl jede Stimme sei wichtig, also wähle ich mich auch selbst, etwas unmoralisch nach meinem Empfinden.

Weiteren Trost fand ich bei zwei Mitgliedern, die mich direkt angesprochen haben und mein ganzen Auftreten und das Ansinnen die „Arbeiterklasse“ ins Abgeordnetenhaus zu bringen für gut befanden – aber es kann eben nur einen geben und das bin ich wieder nicht, der 1. Platz ist belegt. Hier in diesem Vergleich hat es nicht mal für einen Blumentopf gelangt….. (;-)

Den Vorstand haben wir dann noch um 6 neue Mitglieder ergänzt, sollte eine schlagkräftige Mannschaft für den weiteren politischen Kampf sein und der ist leider wieder schwerer geworden, der Alte Wirt in Obermenzing hat uns gekündigt, er habe Druck von den Brauereien bekommen, uns zu beherbergen, wir wollen mal vermuten, das die CSU ihre dreckigen Finger mit im Spiel gehabt hat, aber wie will  man sowas beweisen……

Im politischen Kampf werde ich auch weiterhin stehen, will mit versuchen die Bürger von unserer Alternative für Deutschland zu überzeugen, kapieren sie es bis zur Bundestagwahl nicht, werde ich mein Engagement neu bewerten. Positiv, und um Gott bewahre, wünsche ich hier unserem Direktkandidaten keinen Ärger, wird sich meine private Sicherheitslage nicht verschlechtern, weil ich nun nicht im Rampenlicht stehe, denn wir haben ja nicht nur politische Gegner, sondern auch welche die uns physisch vernichten wollen, wie die Angriffe auf unsere Landes- Geschäftsstelle zeigen.

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7 Antworten zu Im Bier liegt die Wahrheit

  1. SH schreibt:

    wie der Kai schon immer sagt es wird früh hell und abends dunkel….ich bin erleichtert…SH

  2. Ghost Leader schreibt:

    Ich kenne „Stelze“ nicht und möchte ihn auch nicht kennen, nachdem ich seine Äusserungen über dich hier gelesen habe. Ich hätte ihm einfach gesagt „F*ck dich“ und zum Teufel gejagt. Von aktuellen TV-Standards hat der Typ jedenfalls keine Ahnung, was für ein Versager.
    Das ein Gewinn der Wahl schwierig werden würde, habe ich dir vorher schon gesagt, auch wenn ich den recht kleinen Kreis der Wahlberechtigten und dein Verhältnis zu ihnen nicht kenne, schon rein rechnerisch hattest du nur eine 25%-Chance und wenn man vor der Wahl denkt, na eigentlich würde ich selber auch „Z“ wählen, dann scheint „Z“ wohl keine schlechte Wahl zu sein und so werden die meisten denken. Respekt jedenfalls für dein mentales und zeitliches Engagement!

  3. Maik schreibt:

    Respekt für dein Engagement und deiner entwaffnenden Ehrlichkeit. Gibt es Heute kaum noch, ist so. Bin ja selbst bei den Alternativen und wäre froh, wenn du trotz Waterloo der Sache treu bleibst.
    Mehrmals wurde doch in der AfD nach IT-Freaks hinter den Linien gefahndet. Wäre das nicht genau dein Revier? Na ja egal. Kopf hoch Alter.

    Grüsse Maik

    • 360hcopa schreibt:

      ….klar geht’s erstmal weiter, bis zur BTW auf alle Fälle, verlieren Wir/ich dann wieder, gegen die GroKo oder noch schlimmbesser R2G, dann ist es vielleicht Zeit sich zurück zu ziehen und dem Untergang vom Zaunspfahl zu zuschauen.
      Mich für andere Sachen zu engagieren habe ich immer abgelehnt, es ist eben doch schwierig mit unserer Arbeit, nicht mal zum Landesparteitag am Sonntag kann ich fahren, weisst ja was bei uns im Moment los ist.

  4. firstbaer schreibt:

    hatte hier schon einen Kommentar verfasst, aber das Netz hat ihn verschluckt ??

    • 360hcopa schreibt:

      nein, der hängt einen Beitrag weiter unten… meine Antwort von dort nochmal hier oben: Ach, meldet sich die sogenannte Familie auch mal, war schon erbost, dass nur mein bester Freund im Vorfeld mir viel Erfolg gwünscht hat. Mutti ist mal aussen vor mit ihrer riesen ZahnOP.
      Das mit der Lobby kann ich mal nicht so stehen lassen für unseren KV, denn der Kandidat hat ja auch nicht gewonnen und es gab in der Rauchpause schon geschockte Gesichter, wie nach der US Wahl, das der Vorstand seinen Bewerber nicht durchgebracht hat, so wie das sonst in einer Parteigliederung üblich ist.
      Gegen den Gewinner war das aber auch schwer, ich schicke euch mal zur INTERNEN Begutachtung seine Vita. Der Mann ist ja nicht nur hochqualifiziert und mit Zeit ausgestattet, sondern der kann auch mit Menschen, der hat Nullproblem sich mit einem Gutmenschen 1 Stunde am Stand in Diskussionen zu ergehen, wie geschrieben, ich hätte ihn auch gewählt.

  5. firstbaer schreibt:

    nochmal Kurzfassung: Politik ist schmutziges Geschäft, ohne Lobby keine Chance, Arbeiterklasse im BT wird wohl ein Traum bleiben und nie Realität. Jetzt darfst du bis zum Lebensende arbeiten, denn Rentenalter gibt es in 15 Jahren nicht mehr. Hoffen wir mal das Euer Kanditat was bewirken kann…. aber auch das wird ein Traum bleiben…leider.

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