Maritim Stuttgart – meine Beobachtungen

Man sollte nicht vergessen, es handelt sich nur um ein vier Sterne Haus, aber vielleicht werden die vier Sterne nach der Anzahl der Poolliegen berechnet, das sind nämlich genau VIER, bei einem zwei Gebäude Hotelkomplex. Das kommt aber davon, wenn man eine Sauna einbaut, wo man eigentlich keinen Platz hat. Somit kommt es auch zu einem allgeschlechtlichen Zugangsbereich, mit beschränkten Umkleidemöglichkeiten und durchsichtigen Duschen, mein Schamgefühl war da verletzt.
Das Geile, am zweiten Tag bin ich da wieder runter und ein ausländischer Gast, stand hilflos vor dem Pooleingangsbereich, wo der sich denn umziehen könnte, ich antwortete das ist hier alles, Rucksack wegschliessen?, gibt es dort kleine Schränke, kann man die abschliessen?, Nein!- und dann ging das Geschimpfe los, er würde 200 pro Nacht bezahlen, wäre vier Nächte hier, für 800 (was immer seine Landeswährung ist) wäre das wohl ein Witz, ich fand gut, dass ich nicht alleine als Nörgler da stehe, sondern, dass andere auch so ihre Probleme haben.
Auch immer wieder wird in Rezessionen das SchneckenWlan kritisiert, darauf antwortet, das Managment: musst du extra zahlen, wenn du schnell willst. Das ist so was von 19hundert, aber ich begebe mich gern auf das Niveau, wenn ich 320 DM pro Nacht zahle, erwarte ich Strom, Wasser und -achtung ! Neuland! – Internet!!!!. Mir war es nicht möglich Bilder in meinen Mails zu sehen, eine Abfrage beim Deutschen Wetterdienst wegen Unwetterwarnung dauerte ewig, von 30 MB !!!! – also Vogelschiss – für ein Softwareupdate wollen wir mal gar nicht sprechen, untragbar.
Nun kostet das nur 4,95, aber diese kleinkariertheit macht das Haus so ungastlich. Schon beim Einchecken ging diese Pfennigfuchserei los. Ich hatte über hrs gebucht, da fangen die an, ich hätte nur eine 80 cm Matratze im Erdgeschoss, ob ich nicht für 10 Euro ein besseres Zimmer möchte. Hallo, wenn ich sowas an Zimmern zur Verfügung habe, gebe ich das komplimentär raus, als kostenloses upgrade und hole mir da nicht noch 10 Euro vom Gast, das ist einfach lächerlich.
So nun noch was positives: freundliches Personal, feuchtes WC-Papier, hatte ich noch nirgendswo, die Klimaanlage liess einen den heißen Sommer vergessen. Dusche hat eine Sensorgesteuerte Mischabatterie, ich war begeistert. Mein Zimmer war im Bussines Flügel hinten raus, schön ruhig.Hotellage gut, in 15 Minuten bist du auf dem Schlossplatz.
Bodylotion wäre noch schön gewesen und ein aufmerksameres Managment, die müssen doch mal durch hier Haus gehen und solche Sachen sehen, wie ich sie auf dem Photo festgehalten habe, das muss doch nicht sein. Vor dem Fahrstuhl 1. Etage.

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Eine Antwort zu Maritim Stuttgart – meine Beobachtungen

  1. 360hcopa schreibt:

    Antwort des Hoteldirektors: Lieber Gast, noch einmal vielen Dank für Ihren Aufenthalt in unserem Hause und auch für die Bewertung bei google. Ich freue mich, dass es Ihnen im Großen und Ganzen bei uns gefallen hat.
    Offiziell sind wir nicht DEHOGA-Sterne klassifiziert; die Sterne sagen auch nur teilweise etwas über den Service in einem Haus aus. Hier spielen auch Faktoren wir die Zimmergröße oder z.B. ob es im Zimmer einen Fön gibt, eine Rolle. Sicher richtig ist, dass unser Schwimmbad nicht mit dem eines Wellnesshotels vergleichbar ist. Leider ließ sich dies beim Bau des Hauses nicht anderes umsetzen. Auch die Situation mit den Umkleiden ist sicher nicht ganz ideal; hier sind wir bereits dran. Wir haben unter anderem neue Spinde bestellt und hatten die alte Spindanlage bereits ausgebaut; leider bevor wir erfahren haben, dass unser Lieferant den zugesagten Termin für die neue Spinde nicht einhalten kann. Zum WLAN: Sowohl die Infrastruktur des kostenfreien WLANs als auch die des kostenpflichtigen Hotspots wurde von der Deutschen Telekom installiert und wird von dieser auch betrieben. Daher ist die Telekom natürlich daran interessiert, hiermit auch einen gewissen Umsatz zu machen. Beim kostenfreien WLAN ist uns die Telekom als langjähriger Partner entgegengekommen und hat es uns vertraglich ermöglicht, eine WLAN-Verbindung mit gedrosselter Bandbreite kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Die Bandbreite ist dafür ausgelegt, z.B. Nachrichten zu lesen oder Emails zu schreiben. Hierüber wird durch das Hotel ein Teil der Kosten für die Anlage finanziert. Den restlichen Betrieb der Anlage finanziert die Telekom über den Vertrieb des kostenpflichtigen Highspeed-WLANs. Hierbei handelt es sich übrigens um einen offiziellen Hotspot der Deutschen Telekom; dessen Nutzung ist bei vielen Telekom-Verträgen bereits enthalten. Generell haben alle Betten in unserem Hause eine Breite von 1m; es tut mir sehr leid, wenn Ihnen hier an unserer Rezeption jemand etwas anderes gesagt hat; ich habe dies bereits mit unserer Empfangsleiterin gesprochen. Ihrer Bewertung nach hatten Sie bei uns ein Classic-Einzelzimmer gebucht. Diese befinden sich in den unteren Etagen des Parkflügels und haben – als klassisches Einzelzimmer – in der Tat auch nur ein Einzelbett. Normaler Weise geben wir bei Buchung eines Classic-Einzelzimmer immer ein Classic-Doppelzimmer mit großem Bett an unsere Gäste. Wenn wir allerdings komplett ausgebucht sind und die Classic-Doppelzimmer alle als solche gebraucht werden, müssen wir tatsächlich auch unsere Classic-Einzelzimmer nutzen. Was Ihnen der Kollege angeboten hat, war ein Upgrade in ein Comfort-Zimmer, das dann in den höheren Etagen des Parkflügels oder im Businessflügel liegt. Richtig ist auch, dass wir standardmäßig keine Bodylotion auf dem Zimmer haben, sondern nur Duschgel und Shampoo. Oftmals ist es so, dass die Bad-Artikel von Gästen nur geöffnet wird, um zu schauen, was sich darin befindet oder bei der Bodylotion, wie diese riecht. In diesem Fall müssen die Artikel anschließend ersetzt werden, ohne dass sie für ihre eigentliche Bestimmung genutzt wurden. Dies entspricht nicht ganz dem Umweltschutzgedanken unseres Unternehmens. Gerne bringen wir Ihnen aber eine Bodylotion auf dem Zimmer vorbei; ein kurzer Anruf bei unserer Hausdame genügt. Bei dem Schild gebe ich Ihnen vollkommen Recht; das hätte bei der täglichen Kontrolle unserer Hausdamen auffallen müssen. Ich habe unserer Technik bereits Bescheid gegeben, dass Sie hier nach Ersatz schauen. Sehr gefreut habe ich mich über Ihre positiven Punkte, besonders über das Lob für mein Team, dass ich sehr gerne weitergebe. Lieber Gast, ich entschuldige mich noch einmal für die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten und würde mich sehr freuen, Sie bald schon wieder einmal bei uns begrüßen zu dürfen. Bis dahin alles Gute, Alexander Buck, Direktor.

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